Adidas RX Series


In der riesigen Auswahl von Adidas positioniert sich die RX-Serie als der „große Bruder“ der Einsteigermodelle. Während die Drive-Serie für die ersten Schritte gedacht ist, richtet sich die RX-Reihe an Spieler, die das Anfängerstadium hinter sich gelassen haben und ein Racket suchen, das sie auf dem Weg zum fortgeschrittenen Level (Intermediate) begleitet.
In meinem Test habe ich untersucht, ob die Kombination aus Glasfaser und komfortablem Kern hält, was sie verspricht, und für wen sich die Investition in dieses Modell wirklich lohnt.
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Extrem fehlerverzeihend
- Hoher Spielkomfort
- Guter Ball-Output
- Fairer Preis
Nachteile
- Wenig Power
- Kein Spin-Effekt
Technische Daten
Die RX-Serie von Adidas setzt konsequent auf Materialien, die den Arm schonen und den Ball fast wie von selbst beschleunigen, sodass keine perfekte Technik erforderlich ist.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Gewicht | 360 – 375 g (Solide Basis für Stabilität) |
| Form | Rund (für maximale Kontrolle und großen Sweetspot) |
| Balance | Eben / Mittig (ca. 265 mm), sehr ausgewogen |
| Rahmenprofil | 38 mm (Standard für volle Stabilität) |
| Oberfläche | Fiber Glass (Glasfaser für hohe Elastizität und Komfort) |
| Kern | EVA Soft Performance (Weichster Kern von Adidas für hohen Ball-Output) |
| Struktur | Glatt mit Smart Holes Lineal (optimierte Lochverteilung) |
| Technologien | Structural Power, Structural Reinforcement |
| Spielerlevel | Anfänger mit Ambition / Mittleres Niveau (Intermediate) |
Handling
Schon beim ersten Einschwingen merkt man: Der Adidas RX Series ist alles andere als ein sperriger Klotz.
Trotz seines Gewichts von bis zu 375 Gramm fühlt er sich dank seiner runden Form und zentralen Balance sehr handlich an.
In der Defensive lässt er sich schnell unter den Ball bringen, was besonders bei schnellen Doppeln oder tiefen Lobs hilfreich ist.
Man hat nie das Gefühl, gegen das Racket ankämpfen zu müssen.
Power
Erwartet hier keine „Metalbone-Power“. Da das Racket komplett aus Glasfaser besteht und einen sehr weichen Kern hat, fehlt die nötige Steifigkeit für kraftvolle Smashes.
Die Structural-Power-Technologie (eine Carbon-Verstärkung im Herzstück) sorgt jedoch dafür, dass das Racket bei Schlägen nicht zu stark instabil wird.
Die Power reicht für einen kontrollierten Smash oder eine beschleunigte Bandeja absolut aus, solange man nicht versucht, jeden Ball aus dem Käfig zu prügeln.
Sweetspot
Hier glänzt die RX-Serie. Durch ihre runde Form ist der Sweetspot bauartbedingt sehr groß und zentral gelegen.
Auch Bälle, die nicht exakt in der Mitte getroffen werden, fliegen noch mit ordentlicher Länge und Richtung über das Netz.
Das nimmt den Stress aus dem Spiel und sorgt für deutlich weniger vermeidbare Fehler, was ein riesiger Pluspunkt für alle ist, die noch an ihrer Konstanz arbeiten.
Preis-Leistung
Mit einem Marktpreis, der oft deutlich unter dem der Top-Modelle liegt, bietet die RX-Serie ein hervorragendes Gesamtpaket.
Man erhält die hochwertige Adidas-Verarbeitung und sinnvolle Technologien, ohne 300 Euro investieren zu müssen.
Für Spieler, die ein- bis zweimal pro Woche spielen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis fast unschlagbar. Weitere Topschläger findest du übrigens in unserem großen Padelschläger Test.
Alternativen
Falls du dir unsicher bist, ob die RX Series zu dir passt, schau dir diese Alternativen an:
| Modell | Form | Balance | Material | Zielgruppe |
|---|---|---|---|---|
| Nox ML10 Pro Cup | Rund | Niedrig | Glasfaser | Kontroll-Liebhaber, Klassiker |
| Adidas Adipower CTRL 3.3 | Rund | Mittel | Carbon | Ambitionierte Spieler, härter |
| Bullpadel Ionic CTRL | Rund | Niedrig | Carbon/Glasfaser | Allrounder, gute Power |
| Siux Electra ST3 Go | Hybrid | Mittel | Carbon/Glasfaser | Offensivere Alternative |



