K-Swiss Tura Team


K-Swiss ist im Tennis- und Padel-Sport eine Institution, bekannt für breitere Passformen und extrem robuste Außensohlen.
Mit dem Tura Team schickt die Marke ein Modell ins Rennen, das sich preislich unterhalb der Flaggschiffe wie dem Ultrashot positioniert, aber dennoch die Kern-DNA der Marke verkörpert. Ich habe mir angesehen, wie viel Performance in diesem Budget-Modell steckt.
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Sehr stabiles Obermaterial
- Klassische Fischgrät-Sohle für maximalen Grip
- Ausgezeichnete Haltbarkeit (Aösta II Gummi)
- Sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- Etwas höheres Gewicht als reine Speed-Schuhe
- Atmungsaktivität bei extremer Hitze nur Durchschnitt
- Benötigt eine kurze Einlaufphase
Technische Daten
Der K-Swiss Tura Team ist ein klassisch konstruierter Performance-Schuh. Er setzt auf bewährte Materialien, um Langlebigkeit und Schutz zu maximieren.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Gewicht | ca. 345g (Stabilisierend) |
| Sohle | Fischgräte / Clay (Ideal für sandige Plätze) |
| Obermaterial | Synthetikleder & Mesh-Einsätze |
| Dämpfung | K-EVA (Direkt & stabil) |
| Sprengung | ca. 10 mm |
| Technologien | Aösta II Rubber, DragGuard, K-EVA |
| Spielerlevel | Einsteiger / Fortgeschrittene Clubspieler |
Komfort & Passform
Die typische K-Swiss-Handschrift ist beim ersten Anziehen sofort spürbar. Im Vergleich zu den oft sehr schmal geschnittenen Konkurrenzmodellen aus Frankreich bietet der Schuh im Vorfußbereich etwas mehr Platz.
Das Obermaterial aus Synthetikleder vermittelt ein sicheres, beinah „eingemauertes“ Gefühl. Während moderne High-End-Schuhe oft vollständig aus Mesh bestehen, setzt der Tura Team auf Stabilität.
Das bedeutet allerdings auch, dass der Schuh ein bis zwei Spiele benötigt, um richtig geschmeidig zu werden.
Einmal eingelaufen, schmiegt sich die Polsterung am Knöchel gut an, ohne Druckstellen zu erzeugen.
Stabilität & Halt
Hier spielt der Tura Team seine größten Stärken aus. Dank der großflächigen Synthetik-Overlays verwindet sich der Schuh bei seitlichen Ausfallschritten kaum.
Besonders bei defensiven Bällen in den Ecken, bei denen man oft abrupt abbremsen und die Richtung wechseln muss, vermittelt der Schuh enorme Sicherheit.
Die verstärkte Fersenkappe ist ein wichtiger Aspekt für Spieler, die Wert auf Verletzungsprävention legen, da sie dafür sorgt, dass man fest im Schuh steht und nicht umknickt.
Grip & Sohle
Dieser Schuh ist mit einer klassischen Fischgrät-Sohle (Clay) ausgestattet und somit prädestiniert für Padel-Plätze mit viel Quarzsand.
Die tiefen Rillen sorgen für guten Halt im Sand und ermöglichen explosive Starts, ohne wegzurutschen.
Auf neueren „Mondo”-Plätzen (WPT-Style mit weniger sichtbarem Sand) bietet er ebenfalls sehr viel Grip, was für Spieler, die gerne kontrolliert über den Teppich gleiten, fast schon zu viel des Guten sein kann.
Die verwendete Aösta-II-Gummimischung ist extrem abriebfest, wodurch der Tura Team zu einem Langläufer wird.
Dämpfung & Dynamik
Hier kommt die bewährte K-EVA-Zwischensohle von K-Swiss zum Einsatz. Die Dämpfung ist eher fest und direkt ausgelegt.
Wer ein wolkenweiches Laufgefühl sucht, wie es bei Laufschuhen üblich ist, wird hier enttäuscht. Wer jedoch das Feedback vom Boden benötigt, um schnell reagieren zu können, wird die Abstimmung mögen.
Die Stoßabsorption im Fersenbereich ist für durchschnittlich schwere Spieler absolut ausreichend.
Bei sehr hoher Belastung oder Sprüngen zum Smash fehlt jedoch der letzte Kick an Energierückgabe, wie er bei teureren Modellen mit speziellen Schaumtechnologien zu finden ist.
Preis-Leistung
In dieser Kategorie ist der K-Swiss Tura Team unschlagbar. Während man für Top-Modelle oft mehr als 140 Euro investieren muss, erhält man hier einen funktionalen und langlebigen Schuh, der keine gravierenden Schwächen aufweist.
Er ist die perfekte Wahl für Einsteiger, die von Laufschuhen auf Padelschuhe umsteigen möchten, sowie für Fortgeschrittene, die einen zuverlässigen Schuh suchen, der nicht nach einer Saison auseinanderfällt.
Alternativen
Sollte der K-Swiss Tura Team nicht exakt deinen Vorstellungen entsprechen, gibt es je nach Spielertyp passende Alternativen, die wir ebenfalls getestet haben.
| Modell | Sohlentyp | Dämpfung | Passform | Zielgruppe |
|---|---|---|---|---|
| Asics Gel-Resolution 9 | Fischgräte/Hybrid | Gel-Technologie | Standard/Eng | Stabilitäts-Liebhaber, Defensiv |
| Babolat Jet Premura 2 | Spezial-Padelsohle | KPRS-X | Standard | Agile Spieler, Explosivität |
| Bullpadel Hack Vibram | Hybrid/Vibram | Dual Density | Breiter | Allrounder, Haltbarkeit |
| Nox AT10 Lux | Fischgräte+Noppen | AGG-Technologie | Standard | Komfort & Gesundheitsschutz |
Wenn du auf der Suche nach maximaler Wendigkeit und einem federleichten Gefühl bist, solltest du dir den Babolat Jet Premura 2 genauer ansehen.
Spieler, die häufiger mit Knieproblemen zu kämpfen haben, finden im Nox AT10 Lux durch die AGG-Technologie eine ergonomischere Lösung.
Falls du eine noch breitere Passform benötigst, ist der Bullpadel Hack ein hervorragender Allrounder.
Einen kompletten Marktüberblick findest du in unserem Padel-Schuh Vergleich.


