VIBOR-A Yarará Xtreme Fiber


Vibor-A ist bekannt für seine „Schlangenschläger” aus Spanien, die oft im High-End-Segment mit harten Carbon-Oberflächen angesiedelt sind. Mit dem Yarará Xtreme Fiber (Modell 2024/2025) geht die Marke jedoch einen anderen Weg: Er kombiniert die aggressive Hybrid-Form des legendären Yarará mit fehlerverzeihenden Materialien.
Wir haben getestet, ob dieser Schläger die perfekte Brücke für ambitionierte Intermediate-Spieler schlägt.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Sehr hoher Spielkomfort
- Exzellenter Ball-Output
- Großer, verzeihender Sweetspot
- Hochwertiges 3D-Finish für viel Spin
Nachteile
- Etwas weniger Präzision bei High-Speed-Schlägen
- Fiberglas ist weicher als reines Carbon
- Für absolute Top-Profis eventuell zu weich
Technische Daten
Der Yarará Xtreme Fiber ist technisch so konzipiert, dass er Spielern den Übergang von Einsteiger-Modellen zu Performance-Rackets erleichtert, ohne dabei den Arm durch eine zu hohe Steifigkeit zu belasten.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Gewicht | 355 - 375 g (gute Balance zwischen Stabilität und Agilität) |
| Form | Hybrid / Teardrop (Mischung aus Tropfen und Diamant) |
| Balance | Mittel (ca. 265 - 270 mm) |
| Rahmenprofil | 38 mm (Standard) |
| Oberfläche | Fiberglas (elastisch für hohen Ball-Output) |
| Kern | EVA Soft / Multidensity (je nach Modelljahr für optimale Dämpfung) |
| Struktur | 3D-Rauheit (Sandpapier-Finish für massiven Spin) |
| Technologien | Carbon-Glasfaser-Mix im Rahmen, Anti-Vibration-System |
| Spielerlevel | Fortgeschrittene / Ambitionierte Hobbyspieler (Intermediate) |
Handling
Das Handling ist eine der größten Stärken des Yarará Xtreme Fiber. Während die Carbon-Varianten von Vibor-A oft eine präzise Technik erfordern, verzeiht die Fiber-Version viele Fehler.
Durch die mittlere Balance fühlt sich der Schläger in der Verteidigung, beispielsweise bei Lobs und schnellen Reflexen am Netz, sehr wendig an.
Das Manövrieren gelingt mühelos, wodurch Ermüdungserscheinungen im Handgelenk, insbesondere bei langen Ballwechseln, vorgebeugt wird.
Power
Obwohl „Fiber” im Namen steht, ist der Yarará kein reiner Kontrollschläger. Seine Hybrid-Form sorgt für eine gute Gewichtsverlagerung nach oben.
Bei Smashs und aggressiven Volleys profitiert man vom sogenannten „Trampolin-Effekt” der Glasfaser. Der Ball beschleunigt fast von selbst aus dem Schlägerbett.
Zwar erreicht er nicht die brachiale Endgeschwindigkeit eines 12K-Carbon-Schlägers, für die meisten Spieler der Mittelklasse bietet er aber mehr als genug „Wumms”.
Sweetspot
Hier glänzt das Material: Im Vergleich zur klassischen Yarará-Serie ist der Sweetspot deutlich vergrößert.
Auch Bälle, die nicht exakt mittig getroffen werden, behalten eine stabile Flugbahn und eine gute Länge.
Das macht den Schläger extrem sicher und gibt in schwierigen Spielphasen Vertrauen.
Preis-Leistung
Mit der Xtreme-Fiber-Serie hat Vibor-A eine preislich attraktive Alternative zu ihren 200 €+ Modellen geschaffen.
Man bekommt die hochwertige spanische Design-DNA und die exzellente Oberflächenstruktur für Spin zu einem deutlich faireren Kurs.
Für Spieler, die noch nicht bereit für ein knallhartes Profi-Racket sind, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis exzellent.
Alternativen
Wenn du dir noch unsicher bist, könnten diese Modelle ebenfalls interessant für dich sein:
| Modell | Form | Balance | Material | Zielgruppe |
|---|---|---|---|---|
| Nox ML10 Pro Cup | Rund | Niedrig | Glasfaser | Kontroll-Spieler |
| Adidas Adipower CTRL 3.3 | Rund | Mittel | Carbon | Ambitionierte Spieler, härter |
| Bullpadel Ionic CTRL | Rund | Niedrig | Carbon/Glasfaser | Allrounder, gute Power |
| Siux Electra ST3 Go | Hybrid | Mittel | Carbon/Glasfaser | Offensivere Alternative |
Weitere Alternativen findest du zusätzlich in unserer Übersicht der besten Padelschläger.



